„Es ist nicht kompliziert! Das Universum ist eine Schaltstelle.“

Immer mehr Menschen setzen sich mit dem Universum auseinander.
Es gehört fast schon zum guten Ton.

In der Literatur bzw. in verschiedenen Kulturen trifft man auf unterschiedliche Begrifflichkeiten: das Universum ist für den einen ein anderer Begriff für Gott, für den anderen eine Energie, der große Geist, „die da oben“ oder die “unendliche Quelle”. Oder das Universum wird auf für den Menschen be-greifbare Worte reduziert:

Ob in der Bibel, bei Wallace D. Wattles in Die Wissenschaft des Reichwerdens, bei Bob Proctor in “Die Kunst zu Leben” oder im modernen “Sportmentaltraining“, wie man es bei Antje Heimsoeth nachlesen kann: überall trifft man auf Ansätze, die sich sehr ähneln. Was urchristlich ist, eine Zeit lang der Esoterikschiene untergejubelt und daher nur hinter vorgehaltener Hand besprochen wurde, ist mittlerweile salonfähig: wir treffen auf diese Ansätze beim Mentaltraining, im Sport oder auch im Management.

Wer sich mit der Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt, wird unweigerlich mit Themen des Universums konfrontiert.

Tatsächlich aber hat dieser Bereich nach wie vor etwas für viele Menschen unheimliches. Denn diese Welt des Universums ist im wahrsten Sinne des Wortes unfassbar. Man kann dieses Mysterium nicht anfassen, nicht wirklich beweisen und doch wirkt es.

Die Tatsache, dass sich mittlerweile viele Menschen universeller Kräfte bedienen und Erfolge mit ihr verzeichnen, sollte an sich Beweis genug sein. Und doch reicht es nicht aus, um von den meisten Menschen als Beweis akzeptiert zu werden.

Die Frage der Vorstellung, wie diese Welt des Universums aussieht, werden wir Menschen nie genau beantworten können. Sicher ist jedoch, dass die Art und Weise, wie wir uns das Universum vorstellen, sehr individuell und persönlich ist.

Auch bei den Gesprächen mit Sinn personal, die im November in München stattfanden, gingen die Vorstellungen sehr auseinander. So gab es den Gedanken, dass jeder Mensch von Toten umgeben ist, andere Teilnehmer sprachen von Engeln und anderen Wesen. Außerdem war von einer Hülle die Rede, die uns Menschen umgibt und schützt, von einem Spiegel und von einem Regulatorium.

Schnell kamen die Gesprächsteilnehmer auf das Leben auf der Erde zu sprechen:
Es war die Rede von Aufgaben, die wir Menschen hier auf der Erde erhalten, um zu lernen. Diese Lernaufgaben, so der Tenor, führt zu persönlichem Wachstum.

Was kann dieses persönliche Wachstum unterstützen? Gedankenhygiene.

Im Versuch dieses Wort weiter zu umschreiben kamen Vorschläge, wie:
Fokus setzen, positiv denken, sich selbst führen, ein Ziel vor Augen haben.

Gelingt dies, so passieren „positive Zufälle“. Sofern man da von Zufällen überhaupt sprechen kann:

Das Universum spiegelt unsere Gedanken, wirkt wie ein Magnet oder wie ein Echo. Manchmal reagiert das Universum zeitversetzt, manchmal durch andere Personen, die uns begegnen. Schwierigkeiten lösen sich mitunter wie von selbst auf.

Worauf kommt es hierbei an? Die Teilnehmer der Gespräche mit Sinn haben den Begriff der Gedankenhygiene weiter definiert:

  • Zielgerichtet Denken
  • Konkret Formulieren
  • Keine Zweifel aufkommen lassen
  • Vertrauen
  • Achtsam sein
  • Dankbar sein
  • Wertschätzen

Als veranschaulichendes Bild diente hierbei der alte Fernsehapparat mit Drehknöpfen, ein Sinnbild des Menschen mit seinen Gedanken:

Ein Ziel vor Augen, wirken die Gedanken wie die eingestellte Frequenz, die – dank der Hilfe der durch den Sendemast ausgesandten Wellen – das Fernsehbild klar und deutlich erscheinen lassen.
Unklarheit, fehlende Orientierung und Zweifel erzeugen eine Frequenz, die „Schnee“ auf dem Fernsehbild erscheinen lässt. Der Sendemast – als Sinnbild des Universums – schickt genau das zurück, was wir eingestellt haben.

Auch das Bedürfnis für Auszeiten, in denen man innerlich zu sich kommen kann, zeigte sich an unserem gemeinsamen Abend. So kam der Vorschlag von zeitlichen Cuts, wie die Auszeit vom Handy, der Rückzug in die Natur oder persönliche Klausurzeiten. All dies hilft dabei zu sich zu kommen, die Gedanken zu beruhigen und aktiv Gedankenhygiene zu betreiben.

Auf die Frage, wie viel Freiheit uns das Universum gönnt, wurde einhellig festgestellt:
“gaaanz viel Freiheit”!

Diese Freiheit steht auch  Menschen zur Verfügung, die offensichtlich keine guten Absichten haben. Offen blieb die Frage, wer gute und böse Absichten bewertet – oder ob das überhaupt bewertet wird. „Böse Menschen haben genauso universelle Freiheit – aber sie haben auch ein Problem“: oft werden sie krank, bekommen Herzinfarkte, haben psychische, soziale Probleme oder anderes. Negativität ist demnach genauso eine Saat, wie eine positive Lebenshaltung.

Es ist offenbar so einfach, wie es eine Teilnehmerin sagte:
“Es ist nicht kompliziert! Das Universum ist eine Schaltstelle”.

Sie können es gerne auch so ausdrücken, wie einst Appius Claudius Caecus:
“fabrum esse suae quemque fortunae”, oder zu deutsch:

Jeder ist seines Glückes Schmied

Sie wohnen im Großraum München und wollen auch an den Gesprächen mit Sinn teilnehmen? Melden Sie sich unter fs@dersinn.com. Gerne nehme ich Sie in den Verteiler auf. Mehr zu den Gesprächen mit Sinn finden Sie auch hier.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>